Kunst ist der Raum, in dem alles möglich ist, in dem keine Einschränkungen gelten, wenn es darum geht, sich vorzustellen, was auf meiner Seite oder meinen Fotos auftaucht. Alles, was ich mir vorstellen kann, kann ich auf meine Seite bringen – zumindest so viel, wie es meine Skills mir erlauben. Wenn ich draußen bin und Fotos mache, ist es mein eigener spezifischer Blick, der ein Detail oder eine Art, den Ort auf eine einzigartige Weise zu betrachten, einfängt.

 

Kunst erlaubt es mir, das auszudrücken, was ich mir vorstelle, Stimmungen zu vermitteln, meine Vision mit der Welt zu teilen. Aber alles beginnt mit einem Publikum von einer Person: Ich. Ich muss zuerst mich selbst glücklich machen, und dann kann ich es teilen. Ich habe mich immer auf die Fotografie verlassen, um der Schönheit nachzugehen und meine Stimmungen und Ausdrücke zu vermitteln.

Aber 2016/2017 habe ich mich wieder mit der Aquarellmalerei beschäftigt und war fast besessen. Ich begann zu malen und konnte nicht aufhören, darüber nachzudenken. If I took a photograph, I was inevitably thinking how I could paint it, which colours I could choose, what pigments would work best. Wenn ich ein Foto machte, überlegte ich automatisch, wie ich es malen könnte, welche Farben ich wählen könnte, welche Pigmente am besten wirken würden

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch schon beschlossen, dass ich Aquarellfarben herstellen wollte: Das Erlernen von Pigmenten und deren Verwandlung in cremige, samtig-schöne Farben war fast eine meditative Übung. Ich lernte, indem ich alles Mögliche aus den Materialhandbüchern der Künstler las. Ich fand neue und alte Bücher über die Herstellung von Aquarellfarben. Ich trainierte mit erfahrenen Pigmentherstellern, um ihre Geheimnisse und Tipps zu lernen (darüber werde ich in einem separaten Beitrag schreiben). Irgendwann werde ich eine hochwertige Linie von Aquarellfarben kreieren und auf den Markt bringen.

 

Meine kreativen Erforschungen führten mich dazu, bei anderen Künstlern zu studieren und meine Fähigkeiten durch das Erlernen neuer Fertigkeiten und Medien zu erweitern. Ich bewunderte die Herstellung von marmorierten Papieren, sowohl die japanische Suminagashi- als auch die türkische Ebru-Technik. Ich entdeckte den Druck – Linolschnitt und Siebdruck – und die Fähigkeit, Kunst auf eine Art und Weise zu reproduzieren, wie es Aquarell nicht kann. Um meine Arbeiten zu bewahren und mit meinem Lieblingspapier zu arbeiten, lernte ich bei Buchbindern, handgefertigte Skizzenbücher zu erstellen. Nach ein paar Jahren der Erkundung kann ich mich durch die Kunst auf unterschiedliche Weise ausdrücken, je nachdem, welches Medium ich verwende. Dadurch fühle ich mich extrem glücklich und auch frei, das Medium zu wählen, das am besten zu mir passt, je nachdem wie ich mich fühle oder was ich tun möchte.

GardeniaFair Coming Soon

Der Gedanke, Kunst zu machen, schafft in meinem Kopf einen grenzenlosen, angstfreien Platz. Es gibt keine Grenzen, welche Farben ich wählen kann, keine Grenzen für die Themen, die ich malen möchte oder die Szenen, die ich fotografieren möchte. Es ist wirklich ein grenzenloser Platz.

2020 hat sich eine globale Pandemie entfaltet und die Welt mit der Angst vor Ansteckung, Tod, Trennung von Freunden und Familien erfasst. Ein unbekannter Virus bringt Ängste in unser Leben. Da es keine Behandlung und keinen Impfstoff gibt, ist die einzige Möglichkeit, die Ansteckung mit dem Virus zu vermeiden. Es ist das, was passiert ist, als unsere Urgroßeltern Kinder waren. Unsere Generation ist mit dem Wissen aufgewachsen, dass Antibiotika schreckliche Krankheiten heilen können, bis zu dem Punkt, an dem sie fast ausgerottet sind. Andere Krankheiten, wie HIV/Aids, die einst als tödlich galten, sind heute behandelbar und nicht mehr tödlich. Wir sind daran gewöhnt zu denken, dass wir die Realität beeinflussen und gestalten können, wie wir wollen. Doch wenn dieser neue Virus auftaucht, ist es eine Erinnerung daran, dass wir manchmal wirklich nicht die Kontrolle haben. Die Natur hat eine Art, uns wieder über unsere Rolle auf diesem Planeten nachzudenken.

Dieser Umweg führt zurück zum Begriff der Freiheit: Die Kunst erlaubt es mir, frei zu wählen, was und wie ich mich ausdrücke – keine Bedingungen, keine Einschränkungen. Das ist es, was sie so außergewöhnlich macht. Ich bin am glücklichsten, wenn ich kreativ bin oder mich zu etwas inspirieren lasse.

Was ist mit dir? Wie siehst du die Verbindung zwischen dem Gefühl der Freiheit und dem Schaffen von Kunst? Schicke mir eine Nachricht an info@gardeniafair.com, um deine Gedanken zu teilen.

 

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